Schlagwort: Aktuelles

  • OSCARS 2018: LIVE PODCAST mit FLIP THE TRUCK am Freitag

    OSCARS 2018: LIVE PODCAST mit FLIP THE TRUCK am Freitag

    Flip the Truck lädt zur Einstimmung auf die Oscar-Nacht am Freitag den 2. März um 18:00 zu einem Live Podcast in das Café Sperlhof (Große Sperlgasse 41) im 2. Bezirk.

    Live vor Publikum wird über mögliche Gewinner und Verlierer gefachsimpelt. Persönliche Tipps können im Rahmen eines Gewinnspieles abgegeben werden.

    Wir sehen uns!

     

     

     

  • BERLINALE: Goldener Bär an TOUCH ME NOT.

    BERLINALE: Goldener Bär an TOUCH ME NOT.

    „Touch Me Not„ von Adina Pintille erhält bei der Berlinale unter dem Jury-Vorsitz von Tom Tykwer überraschenderweise den Goldenen Bären für den Besten Film. Der experimentelle Film der rumänischen Regisseurin ist ein Forschungsprojekt zum Thema Intimität und hat bei der Premiere sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Ruth Beckermann wird für „Waldheims Walzer“ mit dem Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet (Österreichpremiere demnächst bei der Diagonale).
    Die weiteren Preisträger:
    Silberner Bär Großer Preis der Jury
    „Twarz“ von Malgorzata Szumowska
    Silberner Bär Alfred-Bauer-Preis
    „Las herederas“ von Marcelo Martinessi
    Silberner Bär für die Beste Regie
    Wes Anderson für „Isle of Dogs“
    Silberner Bär für die Beste Darstellerin
    Ana Brun in „Las herederas“
    Silberner Bär für den Besten Darsteller
    Anthony Bajon in „La prière
    Silberner Bär für das Beste Drehbuch
    Manuel Alcalá und Alfonso Ruizpalacios für „Museo“
    Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung
    Elena Okopnaya für Kostüm und Produktion Design in „Dovlatov“
    Details zu den Filmen:
    (c) Foto: Manekin Film
  • Komponist Jóhann Jóhannsson tot aufgefunden.

    Komponist Jóhann Jóhannsson tot aufgefunden.

    Jóhann Jóhannsson, vielfach ausgezeichneter Filmkomponist, wurde gestern in seiner Berliner Wohnung tot aufgefunden. Die näheren Umstände sind bisher unbekannt.

    In den letzten Jahren war er unter anderem für seine Zusammenarbeit mit den Regisseur Denis Villeneuve bekannt. „Arrival“ hat einen der einprägendsten Soundtracks der jüngsten Vergangenheit.

    Link: ARRIVAL – First Encounter

    Einen ausführlichen Bericht gibt es hier nachzulesen:

    Link: VARIETY: Jóhann Jóhannsson, ‘Theory of Everything’ Composer, Dies at 48

  • Österreichischer Filmpreis 2018

    Österreichischer Filmpreis 2018

    Am Abend wurden in Grafenegg die Österreichischen Filmpreise vergeben. Adrian Goigingers „Die beste aller Welten“ wurde in den Kategorien Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Hauptdarstellerin und bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

    Die Verleihung war geprägt durch die Metoo-Debatte und die politische Situation in Österreich. Lukas Miko verlas einen Appell der heimische Filmschaffenden, in dem sie die ÖVP dazu aufrufen, „die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern deutschnationaler Burschenschaften und anderer rechtsextremer Organisationen sofort zu beenden“.

    PREISTRÄGER/INNEN ÖSTERREICHISCHER FILMPREIS 2018

    BESTER SPIELFILM

    Die beste aller Welten

    BESTER DOKUMENTARFILM

     

    Untitled

    BESTER KURZFILM

    Mathias

    BESTE REGIE

    Adrian Goiginger / Die beste aller Welten

    BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

    Verena Altenberger / Die beste aller Welten

    BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

    Lars Eidinger / Die Blumen von gestern

    BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

    Maresi Riegner / Licht

    BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

    Lukas Miko / Die beste aller Welten

    BESTES DREHBUCH

    Adrian Goiginger

    BESTE KAMERA

    Christine A. Maier / Licht

    BESTES KOSTÜMBILD

    Veronika Albert / Licht

    BESTE MASKE

    Helene Lang / Licht

    BESTE MUSIK

    Wolfgang Mitterer / Untitled

    BESTER SCHNITT

    Monika Willi / Untitled

    BESTES SZENENBILD

    Katharina Wöppermann / Licht

    BESTE TONGESTALTUNG

    OT: Manuel Siebert, SD: Matz Müller, Erik Mischijew, MI: Tobias Fleig / Untitled

    (OT – Originalton, SD – Sounddesign, MI – Mischung)

  • OSCAR nominierte Filme für das Wohnzimmer!

    OSCAR nominierte Filme für das Wohnzimmer!

    Mit gleich vier Nominierungen für Mudbound kann Netflix einen großen Erfolg für sich verbuchen: Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera und erstmals ist mit Mary J. Blige eine (Neben)Darstellerin gleichzeitig für den Besten Song nominiert.

    Ebenso auf der Streamingplattform sind folgende nominierte Dokumentationen verfügbar:

    Icarus
    Strong Island
    Heroin(e)

    Details folgen demnächst.

  • OSCARS 2018: Die Nominierungen

    OSCARS 2018: Die Nominierungen

    Heute wurden die OSCAR NOMINIERUNGEN in 24 Kategorien bekannt gegeben.

    In den letzten Wochen hatten sich bereits ein paar Favoriten herauskristallisiert. Da und dort wird um Publicity gerungen und der wahre Kampf findet wohl hinter den Kulissen statt, wenn es darum geht innerhalb der Academy Aufmerksamkeit und Sympathien zu gewinnen.

    Guillermo del Toros “The Shape of Water” führt die Liste mit 13 Nominierungen an. Gefolgt von Christopher Nolans „Dunkirk“ mit 8 Nominierungen und Martin McDonaghs “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” mit 7.

    Mit Greta Gerwig ist erst zum vierten Mal eine Frau in der Kategorie Beste Regie nominiert. Sie darf zudem auf einen Oscar für ihr Drehbuch zu „Lady Bird“ hoffen.

    Die Verleihung findet in der Nacht vom 4. auf den 5. März statt. Hier ist die komplette Übersicht: Oscar Nominierungen 2018

  • Eva Sangiorgi – Neue Direktorin der Viennale

    Eva Sangiorgi – Neue Direktorin der Viennale

    Die Italienerin Eva Sangiorgi, Gründerin des International Film Festival of the National University of Mexico (FICUNAM) in Mexiko City, ist die neue Direktorin der Viennale.

  • „Bitte nicht rennen!!!“ – Ein Rückblick auf die Viennale 2017.

    „Bitte nicht rennen!!!“ – Ein Rückblick auf die Viennale 2017.

    26 Grad zeigt der Thermometer im Foyer des Gartenbaukinos kurz vor dem Einlass. Dicht gedrängt, fast vorne an der noch verschlossenen Glastür mit dem Hinweis „Bitte nicht rennen!!!“ Je nach Witterung mit Pullover und Jacke. Kein Platz um sich auszuziehen. Leider vorhin darauf vergessen. An Laufen ist nicht zu denken. Umfallen im Falle eines Kreislaufkollaps nicht möglich.

    Die Viennale 2017 gehört der Vergangenheit an. Nach 20 Jahren ohne Hans Hurch. Trotzdem war er in jeder Vorstellung allgegenwärtig. Durch Worte der Erinnerung oder schon alleine durch die von ihm getroffene Filmauswahl.

    Die Filmauswahl ist für das Publikum Jahr für Jahr die größte Herausforderung. Schaut man einen Film, verpasst man zur selben Zeit vier andere. Das gleiche gilt, wenn man vor Mitternacht ins Bett möchte oder an geregelte Mahlzeiten denkt. Drageekekse gelten nicht als Mahlzeit, leisten aber guten Ersatz. Aus dem Bruchteil an Gesehenem hier ein paar Höhepunkte:

    In THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI von Martin McDonagh fordert eine Frau Gerechtigkeit für ihre ermordete Tochter. Sie legt sich mit der örtlichen Polizei an und hat bald das ganze Dorf gegen sich. Berührende Momente und derbe Komik wechseln einander stakkatoartig ab. Mit Frances McDormand, Woody Harrelson und Sam Rockwell. Wird man sich merken müssen. Startet bei uns Ende Jänner.

    THE NILE HILTON INCIDENT von Tarik Saleh spielt in den Tagen vor der arabischen Revolution in Kairo. Ein Mordfall, dessen Spuren in höhere Kreise führen, stellt einen Polizisten auf die Probe. Bleibt er weiterhin Teil des System Mubarak oder geht er gegen Korruption und polizeiliche Willkür vor und stellt sein Leben aufs Spiel. Zu verlieren hat er scheinbar nichts mehr. Leider im Moment wieder ohne regulären Starttermin.

    In der schweizerisch-österreichisch-polnischen Koproduktion TIERE von Greg Zglinski fahren Birgit Minichmayr und Philipp Hochmair in eine Almhütte in der Schweiz. Auf dem Weg dorthin kommt es zu einem Autounfall mit einem Schaf. Seltsame und unheimliche Ereignisse lassen das Publikum fortan darüber im Unklaren, wo nun die Grenze zwischen Realität und Einbildung ist. Das Ganze ist im wahrsten Sinne des Wortes unheimlich komisch. Ab Mitte November im Kino.

    Der Eröffnungsfilm LUCKY von John Carroll Lynch ist eine fiktive Geschichte mit einem realen Charakter. Ein Film mit und über Harry Dean Stanton – Kettenraucher, Konservativer, Grantler. Eine humorvolle Abhandlung über das Alter mit einer herausragenden Besetzung. Kommt im März 2018.

    Einer der Höhepunkte des Festivals und des Filmjahres überhaupt ist Valeska Grisebachs WESTERN. Die Männer eines deutschen Bautrupps stoßen in Bulgarien in einer Art Außenposten am Rande Europas zwangsläufig auf die lokale Dorfbevölkerung. Arbeitsmigration andersrum. Läuft diese Woche im Kino an. Eine ausführliche Kritik folgt morgen.

    GRAVE (Raw) von Julia Ducournau ist bereits auf Blu-Ray/DVD erhältlich und läuft auf Amazon Prime. Darin steigt Justine in die Fußstapfen ihrer Familie und beginnt ein Studium der Veterinärmedizin. Bei einem Initiationsritual kommen bei der strengen Vegetarierin plötzlich fleischliche Gelüste auf, die das normale Maß bei weitem übersteigen. Ein coming-of-age Horrorfilm mit Eckelgarantie. Kein Schocker aber explizit in der visuellen Umsetzung. Nichts für schwache Nerven und durchaus gelungen.

    Es liefen natürlich noch einige interessante Filme mehr. Sollten sie ins Kino kommen, wird hier auf THE REEL THERAPIST davon berichtet werden.

    Im Jänner bekommt die Viennale eine neue, wenn es nach Präsident Eric Pleskow geht weibliche, Festivalleitung. Eine große Herausforderung, auch in Anbetracht der verkürzten Vorbereitungszeit, ein so erfolgreiches Festival zu übernehmen.